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News des Tages: Russischer Ex-Spion Skripal aus dem Krankenhaus entlassen

News des Tages: Russischer Ex-Spion Skripal aus dem Krankenhaus entlassen

News des Tages: Russischer Ex-Spion Skripal aus dem Krankenhaus entlassen
Die Meldungen im Kurzüberblick:Vergifteter Ex-Doppelagent Skripal aus Krankenhaus entlassen (11.28 Uhr)"Cygnus"-Raumfrachter soll "kältesten Punkt des Alls" zur ISS bringen (5:58 Uhr)Merkel und Putin wollen heute über internationale Krisen sprechen (5:05 Uhr)Putin und Assad sehen Zeitpunkt für politischen Prozess im Syrien-Krieg gekommen (1.27 Uhr)Linke fordert: Feiertage, die aufs Wochenende fallen, sollen nachgeholt werden (0 Uhr)Die News des Tages:+++ 13.34 Uhr: Merkel spricht mit Putin über Ukraine und Syrien +++Wladimir Putin trifft Assad_12.20Vor dem Hintergrund einer drohenden Eskalation im Nahen Osten hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sotschi mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Gespräch unter vier Augen getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche am Freitag dürften der Krieg in Syrien, der Konflikt in der Ostukraine und das von Trump aufgekündigten Atomabkommen mit dem Iran stehen. Deutschland und Russland wollen beide an dem Abkommen festhalten, das Trump in der vergangenen Woche einseitig aufgekündigt hatte. Außerdem wollte Merkel darauf dringen, die Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen für die Ostukraine voranzutreiben. Thema dürfte auch das Ostsee-Pipeline Projekt Nord Stream 2 sein, das die USA gerne verhindern würden.+++ 13.22 Uhr: Chilenische Bischöfe reichen geschlossen ihren Rücktritt ein +++14-Papst-Doku: Weltpremiere des neuen Wim Wenders Films-5784438844001Angesichts des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche in Chile haben 34 Bischöfe des Landes am Freitag ihren Rücktritt eingereicht. Alle Bischöfe, die zu Gesprächen mit dem Papst nach Rom gereist waren, hätten ihren Rückzug vom Amt erklärt und den Papst gebeten, über jeden von ihnen zu entscheiden, zitierte ein Sprecher in Vatikanstadt aus einer Erklärung der Geistlichen. Der Papst hatte vor einigen Wochen "schwere Fehler" im Umgang mit dem Missbrauchsskandal in der chilenischen katholischen Kirche angeprangert.+++ 12.54 Uhr: Abgasskandal: 60.000 Porsche werden zurückgerufen +++Im Abgasskandal der deutschen Automobilindustrie hat das Kraftfahrt-Bundesamt rund 60.000 Porsche-Fahrzeuge zurückgerufen. Das berichtet "Spiegel Online". Demnach handelt es sich um die Modelle Maacan 3.0 Liter V6 und Cayenne 4.2 Liter V8. Bei ihnen soll die Software manipuliert worden sein. "Aufgrund der eingebauten Abschalteinrichtungen kann es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten NOx-Emissionen kommen", habe ein Sprecher des Verkehrsministeriums dem Nachrichtenmagazin gesagt.City_V01_15.50+++ 12.37 Uhr: AfD zieht wegen Merkels Flüchtlingspolitik vors Verfassungsgericht +++Die AfD zieht gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel (CDU) vor das Bundesverfassungsgericht. Die Bundestagsfraktion habe am 14. April eine Organklage in Karlsruhe eingereicht, sagte ihr Justiziar Stephan Brandner in Berlin. Der AfD gehe es darum, die "Herrschaft des Unrechts" feststellen zu lassen. Die Bundesregierung habe bei ihrer Einwanderungspolitik die Mitwirkungsrechte des Bundestags verletzt, heißt es in der Klage.Überprüft werden soll nach dem Willen der AfD Merkels Entscheidung von Anfang September 2015, die Grenze von Österreich nach Deutschland für Flüchtlinge offenzuhalten und die Menschen nicht abzuweisen. Brandner sagte: "Diese Klage kann die Welt verändern. Und sie wird die Welt verändern, wenn sie erfolgreich ist." Merkel müsse dann in "Nullkommanichts" weg. Ob es zur Verhandlung kommt, ist noch offen.+++ 11.37 Uhr: Türkei wirft israel "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor +++Vor dem Sondergipfel islamischer Staaten in Istanbul zur Gewalt im Gazastreifen hat der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu Israel "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vorgeworfen. "Es ist schon längst an der Zeit, Israels Politik der Besatzung, Gewalt und Grausamkeit ein Ende zu setzen", sagte Cavusoglu beim Außenministertreffen vor dem Gipfel.Die Mitgliedsstaaten der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) rief Cavusoglu zur Geschlossenheit in der Frage und zur Unterstützung der Palästinenser auf. "Ich verfluche einmal mehr das brutale Massaker in Palästina." Der vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan einberufene OIC-Sondergipfel beginnt am Abend. Die Türkei hat derzeit den OIC-Vorsitz inne.+++ 11.28 Uhr: Vergifteter Ex-Doppelagent Skripal aus Klinik entlassen +++Der vergiftete ehemalige russische Doppelagent Sergej Skripal ist aus dem Krankenhaus in Salisbury entlassen worden. Das teilte die Klinik am Freitag mit. Es gehe Skripal inzwischen so gut, dass er nicht mehr im Krankenhaus behandelt werden müsse. Der Giftanschlag hatte eine schwere diplomatische Krise zwischen Russland und westlichen Staaten ausgelöst, da Russland verdächtigt wurde, hinter dem Anschlag zu stecken. Bislang sind die Hintergründe unklar.Skripal und seine Tochter Julia waren am 4. März in der südenglischen Kleinstadt bewusstlos auf einer Parkbank entdeckt worden. Sie wurden Untersuchungen zufolge mit einer geringen Menge des Nervengifts Nowitschok in flüssiger Form vergiftet. Spuren davon wurden an Orten entdeckt, die sie besucht hatten. Die höchste Konzentration stellten Experten an einer Türklinke am Wohnhaus des Ex-Spions fest. 10-Krankenhaus: Julia Skripal entlassen-5767567900001Julia Skripal wurde schon am 10. April aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich nach Angaben der britischen Behörden an einem sicheren Ort. Nowitschok war einst in der Sowjetunion produziert worden. Der Stoff war aber auch im Westen bekannt. Mit der Aufklärung des Mordversuchs an den Skripals beschäftigte sich auch die Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) in Den Haag.+++ 11.37 Uhr: Künstliche Befruchtung von Südlichem Breitmaulnashorn in US-Zoo gelungen +++Ein in einem US-Zoo lebendes Südliches Breitmaulnashorn ist die große Hoffnung für die Rettung einer verwandten Spezies: Das im Zoo von San Diego in Kalifornien lebende Nashorn Victoria wurde künstlich befruchtet, um das nötige Wissen für die genetische Rückgewinnung des vom Aussterben bedrohten Nördlichen Breitmaulnashorns zu sammeln, wie das Institut für Artenschutzforschung in San Diego am Donnerstag mitteilte. Weltweit leben nur noch zwei Nördliche Breitmaulnashörner - zwei Weibchen.Letztes männliches Nördliches Breitmaulnashorn gestorbenDie erfolgreiche künstliche Befruchtung von Victoria sei ein "wichtiger Meilenstein", erklärte das Institut. Die Nashornkuh wurde im März mit Sperma eines männlichen Artgenossen befruchtet. Das Kalb könnte nach weiteren 14 Monaten im Sommer 2019 geboren werden.+++ 10.44 Uhr: Bamf überprüft 18.000 Asyl-Entscheide aus Bremen +++In der Affäre um mutmaßlich manipulierte Asylentscheidungen überprüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) rund 18.000 Asyl-Bescheide der Bremer Außenstelle. Es handele sich dabei um alle positiven Entscheidungen seit dem Jahr 2000, sagte Bamf-Chefin Jutta Cordt am Freitag in Berlin. Diese Prüfung soll rund drei Monate dauern, etwa 70 Mitarbeiter würden dafür abgestellt.+++ 10.43 Uhr: Berliner Wisente in Rumänien ausgewildert +++Vier Wisente aus Berlin sollen den Rest ihres Lebens in Freiheit verbringen. Die im Gehege geborenen Tiere seien in Rumänien ausgewildert worden, teilte der Zoo am Freitag mit. Bis Herbst gewöhnten sich die Wildrinder, die Mitte Mai umgezogen sind, in den Südkarparten in einem eingezäunten Areal an ihre neue Heimat. Danach sollen sich die Zäune öffnen.Das Wisent gehörte ursprünglich als größter europäischer Pflanzenfresser zum Öko-System dazu - und soll diese Rolle in dünn besiedelten Gegenden auch wieder übernehmen. Für die junge Herde in Rumänien haben Biologen Wisente aus verschiedenen europäischen Einrichtungen nach genetischen und sozialen Gesichtspunkten ausgewählt. Die Tiere sollen in den Tacru-Bergen zu Hause sein.+++ 10.39 Uhr: Deutsche Post erhöht Porto für Bücher- und Warensendungen +++Die Deutsche Post schraubt nach dem jüngsten Gewinnrückgang im Heimatgeschäft das Porto für Bücher- und Warensendungen kräftig nach oben. Für die Büchersendung Groß (bis 500 Gramm) verlangt die Post mit 1,20 Euro ab 1. Juli ein Fünftel mehr als bisher, wie der Dax-Konzern am Freitag in Bonn mitteilte. Für die Warensendung Kompakt (bis 50 Gramm) werden mit 1,30 Euro sogar 44 Prozent mehr fällig. Die Post begründete den Schritt mit allgemeinen Kostensteigerungen und höheren Transportpreisen.Postebote und Hund_17.30+++ 10.13 Uhr: Pariser Minister: Anschlagspläne vereitelt +++Mit der Festnahme zweier Brüder hat Frankreich nach Regierungsangaben Pläne für einen neuen Anschlag vereitelt. Die jungen Männer ägyptischer Herkunft hätten einen Anschlag entweder mit Sprengstoff oder mit dem Gift Rizin vorbereitet, sagte Innenminister Gérard Collomb am Freitag im französischen Sender BFMTV. "Sie hatten Anleitungen, die darlegten, wie man in der Tat Gifte auf Basis von Rizin herstellt."+++ 9.48 Uhr: Wieder Panne bei Mathe-Abitur: Rechnung ohne Schüler gemacht +++Damit hatten die Abiturienten bei der Mathe-Prüfung in Brandenburg nicht gerechnet: In Cottbus und Lübben wurden die Schüler zu Themen befragt, die im Unterricht nie gelehrt worden waren, wie das Potsdamer Bildungsministerium am Freitag zu der neuen Abi-Panne im Land mitteilte.In Cottbus seien die Schüler noch rechtzeitig mit neuen Aufgaben versorgt worden, in Lübben sei die Panne zu spät gemeldet worden. 83 betroffene Schüler könnten die Prüfung deshalb wiederholen.+++ 09.30 Uhr: "Baby-Hitler"-Foto bleibt für Satiremagazin "Titanic" ohne Folgen +++Die Zielscheiben-Montage unter dem Titel "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!" des Satiremagazins "Titanic" über Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bleibt ohne juristische Folgen. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Berlin der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Freitag sagte, wurden die Ermittlungen eingestellt. Der Verdacht einer Aufforderung zu Straftaten sei verworfen worden, weil das Bild offensichtlich keinen ernsthaften Mordaufruf darstelle. Ein Verfahren wegen Beleidigung sei nicht möglich gewesen, weil Kurz keinen Strafantrag gestellt habe. Im Oktober 2017 hatte der 31-Jährige die Nationalratswahl in Österreich gewonnen, was das Magazin zum Anlass für die Montage nahm. Kurz wurde unter anderem wegen seines strikten Anti-Migrationskurses zum Kanzler gewählt.+++ 5.58 Uhr: "Cygnus"-Raumfrachter soll "kältesten Punkt des Alls" zur ISS bringen +++Kalt, kälter, "CAL": Mit einem Eisschrank-großen Labor will die US-Raumfahrtbehörde Nasa den "kältesten Punkt des Universums" schaffen. Das "Cold Atom Laboratory" (CAL) soll am Sonntag an Bord des privaten Raumfrachters "Cygnus" vom US-Bundesstaat Virginia aus zur Internationalen Raumstation ISS starten und am Donnerstag dort ankommen, wie die Nasa mitteilte.In dem vom Nasa-Team im kalifornischen Pasadena entwickelten und rund 83 Millionen Dollar (etwa 70 Millionen Euro) teuren Labor befinden sich Laser, eine Vakuum-Kammer und eine Art elektromagnetisches Messer. Damit sollen Gas-Partikel auf ein milliardstel Grad über dem absoluten Nullpunkt bei rund -273 Grad Celsius heruntergefroren werden. Das ist kälter als in den Tiefen des Universums.+++ 5.32 Uhr: Vulkanausbruch auf Hawaii: weniger Asche als befürchtet +++Nach einem explosiven Vulkanausbruch auf Hawaii sind die Bewohner der Insel Big Island zunächst glimpflich davon gekommen. Über dem Krater des Kilauea Vulkans stieg eine große Wolke auf, aber der befürchtete Ascheregen war am Donnerstag (Ortszeit) geringer als zunächst erwartet. Michelle Coombs vom Institut Hawaiian Volcano Observatory sprach Stunden nach dem Ausbruch von einem leichten Ascheniederschlag.Die Höhe der Wolke wurde von den Geologen auf bis zu 10 000 Meter geschätzt. Leichter Regen in dem Gebiet sorgte dafür, dass die Asche sich nicht weit über das Kratergebiet hinweg ins Umland ausbreitete. Die Lage sei aber weiter "sehr dynamisch", sagte Coombs. Dies sei der bisher größte Ausbruch in den letzten Wochen gewesen.+++ 5.19 Uhr: EU-Abwehrgesetz soll europäische Firmen vor US-Sanktionen schützen +++Donald Trump Ticker_7.10UhrDie EU-Staaten gehen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran auf Konfrontationskurs zu den USA: Noch an diesem Freitag will die EU ein Abwehrgesetz wieder aufleben lassen, das europäische Unternehmen, die mit dem Iran Handel treiben, notfalls vor US-Sanktionen schützen könnte. "Wir müssen jetzt handeln", sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag bei einem EU-Spitzentreffen in der bulgarischen Hauptstadt Sofia.Über das sogenannte "Blocking Statute" könnten europäische Unternehmen ermuntert werden, sich nicht an die US-Sanktionen gegen den Iran zu halten, die nach dem einseitigen Rückzug der USA aus dem Atomabkommen wieder eingeführt werden. Gleichzeitig würde es regeln, dass die europäischen Unternehmen für möglicherweise entstehende Kosten und Verluste entschädigt werden. Theoretisch eröffnet das Abwehrgesetz sogar die Möglichkeit, EU-Unternehmen zu bestrafen, die sich an die US-Sanktionen halten. Das diese Möglichkeit genutzt wird, gilt aber als sehr unwahrscheinlich. Wie genau das EU-Abwehrgesetz zum Einsatz kommen könnte, blieb zunächst unklar.+++ 5.06 Uhr: Kommunen fordern wegen Klage gegen Deutschland mehr EU-Geld für bessere Luft +++Angesichts der Klage gegen Deutschland wegen der Luftverschmutzung in den Städten haben die Kommunen Finanzhilfen der Europäischen Union gefordert. "In den Gerichtssälen wird uns die Schadstoffreduzierung nicht gelingen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Freitag. Die Probleme müssten "konstruktiv" gelöst werden: So könnte die Kommission etwa eine "deutliche Ausweitung der EU-Förderprogramme vorschlagen".Die EU-Kommission hatte am Donnerstag mitgeteilt, Deutschland und fünf weitere Länder vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wegen schlechter Luftqualität zu verklagen. Im Juni 2015 hatte die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet, weil in 28 Städten und Regionen Stickoxid-Grenzwerte an vielen Messstellen der Hauptverkehrsstraßen im Jahresschnitt übertroffen wurden. Weitergehende eingereichte Maßnahmen für saubere Luft reichten der Kommission nicht aus.+++ 5.05 Uhr: Merkel und Putin sprechen über internationale Krisen +++Angela Merkel und Wladimir PutinBundeskanzlerin Angela Merkel trifft sich an diesem Freitag in Sotschi am Schwarzen Meer mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Bei dem eintägigen Arbeitsbesuch soll es nach Angaben beider Seiten um die bilateralen Beziehungen, internationale Krisen wie in der Ukraine und in Syrien sowie das Atomabkommen mit dem Iran gehen. Russland und Deutschland sind sich einig, das Abkommen mit Teheran möglichst zu erhalten. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung gekündigt, die den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen hindern soll.+++ 5.04 Uhr: DGB gegen zu hohe Absenkung des Arbeitslosenversicherungs-Beitrags +++Der Deutsche Gewerkschaftsbund lehnt trotz Milliarden-Überschuss eine Absenkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung um mehr als 0,3 Prozentpunkte ab. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag), das wäre falsch und voreilig. "Wir brauchen eine Mindestreserve von 20 Milliarden Euro bei der Bundesagentur für Arbeit für konjunkturell schlechtere Zeiten", sagte Buntenbach, die derzeit Vorsitzende des Verwaltungsrats der Bundesagentur für Arbeit ist. Außerdem seien Leistungsverbesserungen in der Arbeitslosenversicherung dringend geboten.Unionspolitiker hatten dafür plädiert, die Beitragszahler sogar um 0,5 Prozentpunkte zu entlasten. Im Koalitionsvertrag haben SPD und Union vereinbart, den Beitragssatz um 0,3 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent zu senken, allerdings ohne einen konkreten Zeitpunkt hierfür zu benennen.+++ 4.34 Uhr: Arbeitsminister Heil warnt SPD vor Panik wegen Umfragetiefs +++Trotz der erneuten Regierungsbeteiligung und einer neuen Parteiführung sinkt die SPD weiter in der Wählergunst - Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) ermahnt seine Partei, mit klarer Linie und Geschlossenheit Vertrauen zurückzugewinnen. "Ich finde, dass Angst und Panik immer ein falscher Ratgeber ist in der Politik", sagte Heil der Deutschen Presse-Agentur. Man müsse die Fragen anpacken, die für das Land wichtig seien, "die den Menschen wirklich unter den Nägeln brennen". Wie etwa die Zukunft der Arbeit, die Renten und Fairness am Arbeitsmarkt. Die SPD solle nicht "jeden Tag taktisch nach Umfragen schielen". Es gehe um die längeren Linien. "Und dass wir Probleme lösen und nicht um uns selbst kreisen".SPD im roten Bereich_7.30 UhrDas Meinungsforschungsinstitut gms sieht die Partei nur noch bei 16 Prozent - ein Allzeittief. Die Union kommt auf 34 Prozent und ist mehr als doppelt so stark wie die Sozialdemokraten.+++ 4.34 Uhr: Knapp Hälfte aller Briten ist die royale Hochzeit egal +++Die Royals Teil 1_6.10UhrWenige Tage vor der Hochzeit von Prinz Harry (33) und Meghan Markle (36) gibt es in den britischen Medien kaum noch ein anderes Thema als das royale Mega-Event. Trotzdem ist knapp der Hälfte aller Briten (46 Prozent) die Hochzeit egal. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov.+++ 3.47 Uhr: SPD für höheren Pflegebeitrag +++Vor dem Hintergrund eines überraschend hohen Defizits in der gesetzlichen Pflegeversicherung hält auch die SPD höhere Beiträge für unumgänglich. "Der Pflegebeitrag wird steigen müssen, weil ohne diese Mittel die bessere Versorgung in der Pflege ausfallen würde", sagte der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). Das deutsche Pflegesystem sei "unterfinanziert", die beschlossenen Verbesserungen seien aber notwendig.+++ 3.30 Uhr: Totes Flüchtlingskind nach Polizeiaktion in Belgien entdeckt +++Nach einer Polizeiaktion ist in Belgien in einem Lieferwagen ein zweijähriges kurdisches Mädchen tot aufgefunden worden. Neben dem Kind waren 29 weitere Flüchtlinge in dem Wagen, wie die britische Zeitung "Guardian" (Donnerstag) berichtete. Die Polizei habe nahe der Stadt Mons das Feuer auf den Lastwagen eröffnet, um ihn zu stoppen, zitierte die Zeitung eine ungenannte Quelle. Die anderen Insassen seien festgenommen worden und sollten befragt werden. Die Polizisten entdeckten dem Bericht zufolge 26 Erwachsene, drei Kinder und die Leiche des Mädchens.Der zuständige Sprecher der Staatsanwaltschaft, Frédéric Bariseau, sagte der Zeitung zufolge: "Das kleine Mädchen starb nicht durch die Schüsse der Polizei." Verantwortlich für den Tod könnten eine Krankheit oder eine Verletzung durch den Fahrstil des Fahrers gewesen sein.+++ 2.38 Uhr: Umweltbundesamt: Bisherige Diesel-Nachrüstungen unzureichend +++16-Hamburg macht ernst bei Diesel-Fahrverboten-5785648094001Nach der Entscheidung der EU-Kommission, Deutschland wegen der Überschreitung von Stickoxid-Grenzwerten zu verklagen, hat das Umweltbundesamt verschärfte Maßnahmen zur Nachrüstung älterer Diesel-Fahrzeuge gefordert. "Sauberer wird es in den Innenstädten nur, wenn die Hersteller die Nachrüstung der Euro 4 und vor allem Euro 5-Fahrzeuge ernsthaft angehen", sagte Behördenchefin Maria Krautzberger der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag. Die bislang getroffenen Maßnahmen - wie Software-Updates oder die sukzessive Umstellung der Busflotten - reichten nicht aus.+++ 2.29 Uhr: Mexikanische Polizei nimmt berüchtigten Verbrecherboss fest +++Den mexikanischen Behörden ist ein bedeutender Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen: Polizisten nahmen den Anführer des brutalen Verbrechersyndikats "La Línea" fest, wie der nationale Sicherheitsbeauftragte Renato Sales Heredia am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Carlos Arturo Quintana, bekannt unter dem Namen "El 80", sei einer der Hauptverantwortlichen für Gewalttaten im nördlichen Bundesstaat Chihuahua gewesen, schrieb Mexikos Innenminister Alfonso Navarrete auf Twitter."La Línea"  ist der bewaffnete Arm des Kartells von Juárez. In Chihuahua kämpfen das Juárez- und das Sinaloa-Kartell um die Vormachtstellung im Drogenhandel.+++ 2.03 Uhr: Zwei Tote und Dutzende Verletzte bei Schulbus-Unglück in den USA +++Bei der Kollision eines Schulbusses mit einem Kipplaster sind in den USA zwei Menschen ums Leben gekommen und mehr als 40 verletzt worden. Der Schulbus kollidierte am Donnerstag auf einer Autobahn im Bundesstaat New Jersey mit dem Laster und stürzte auf die Seite, wie die Behörden mitteilten. Der Unfall ereignete sich in Mount Olive rund 80 Kilometer westlich von New York.+++ 1.27 Uhr  Putin und Assad sehen Zeitpunkt für politischen Prozess im Syrien-Krieg gekommen +++Russlands Präsident Wladimir Putin und Syriens Staatschef Baschar al-Assad haben zur Einleitung eines politischen Prozesses zur Lösung des Syrien-Konflikts aufgerufen. Bei einem zuvor nicht angekündigten Treffen in der Schwarzmeerstadt Sotschi erklärten die beiden Staatschefs am Donnerstag, der "militärische Erfolg" in Syrien erlaube den Übergang zu einem "politischen Prozess", welcher zum Abzug ausländischer Truppen und zum Wiederaufbau in dem Bürgerkriegsland führen werde. Das Treffen erfolgte am Vortag des Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Sotschi.Die beiden Präsidenten hätten in Putins Sommerresidenz am Schwarzen Meer "vertiefte Gespräche" über Schritte zur Beilegung des Syrien-Kriegs geführt, teilte ein Kreml-Sprecher am Donnerstagabend mit.+++ 0.14 Uhr: Wieder mehr Flüchtlinge: Söder denkt über Zurückweisungen nach +++Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder ist besorgt wegen stark steigender Flüchtlingszahlen aus der Türkei und Nordafrika - und bringt deshalb eine Zurückweisung von Migranten an der deutschen Grenze ins Gespräch. Der CSU-Politiker sagte der "Bild"-Zeitung (Freitag): "Unkontrollierte Zuwanderung hat schon einmal 2015 nicht nur die politische Architektur, sondern auch die Sicherheitslage in Deutschland grundlegend verändert." Das dürfe sich nicht wiederholen. Wenn die geplanten Ankerzentren zur Aufnahme von Migranten nicht funktionierten, "wird es an der Grenze Zurückweisungen geben müssen", sagte er.+++ 0.05 Uhr: "Welt": Opposition fordert Aufklärung über V-Mann im Amri-Umfeld +++Die Opposition im Bundestag drängt einem Medienbericht zufolge auf schnelle Aufklärung über den Einsatz eines V-Mannes im Umfeld des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri. So will die Obfrau der Linkspartei im Untersuchungsausschuss des Bundestages zu dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz, Martina Renner, den V-Mann-Führer und den Auswerter in der ersten Sitzung nach der Sommerpause befragen, wie sie der "Welt" (Freitag) sagte.Auch FDP-Obmann Benjamin Strasser kündigte an: "Wir werden spätestens in der Zeugenbefragung des Ausschusses hartnäckig auf Auskunft und Aufklärung bestehen. Die Zeit des Herausredens ist nun vorbei." Aus Sicht von Konstantin von Notz, stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Bundestagsfraktion, hat die Bundesregierung die Öffentlichkeit bislang "zumindest irreführend informiert".Zuvor hatte die "Welt" berichtet, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz einen V-Mann im Umfeld Amris hatte. Der Inlandsgeheimdienst hatte demnach mindestens eine Quelle in der von Amri besuchten islamistischen Moschee "Fussilet 33" in Berlin-Moabit. +++ 0 Uhr: Linke fordert: Feiertage, die aufs Wochenende fallen, sollen nachgeholt werden +++Feiertage nachholenDie Partei Die Linke hat in einem Bundestagsantrag eine Forderung gestellt, die vielen Arbeitnehmern gefallen dürfte. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, fordert die Linksfraktion darin, dass Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, am darauffolgenden Werktag nachgeholt werden. Die Linke habe die Bundesregierung aufgefordert, eine entsprechende Änderung des Arbeitszeitgesetzes vorzulegen.  17-Merkel macht wenig Hoffnung auf Entschädigung wegen Iran-Sanktionen-5786075813001

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Publish date : 2018-05-18 11:43:00
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